Werbung

Werbung

Wechseljahresbeschwerden

Hitzewallungen: Dame wedelt mit Fächer

Hitzewallungen gehören zu den Symptomen der Menopause

Mit dem Beginn der Wechseljahre treten bei vielen Frauen sowohl körperliche Veränderungen als auch seelische Beschwerden auf. Dabei existiert für das Erscheinen dieser Wechseljahresbeschwerden keine allgemein gültige Formel. Je nach individueller Veranlagung aber auch je nach bereits vorhandenen Belastungen treten unterschiedlich starke Beschwerden auf. Die bekanntesten Symptome während der Wechseljahre sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Störungen im sexuellen Verlangen. Oft entsteht auch eine Reizung der Schleimhaut (meist Trockenheit der Scheide, welche zu schmerzhaftem Sex führen kann), aber auch Entzündungen im Intimbereich sowie unterschiedlich stark-schwankende Menstruationsblutungen sind häufig zu beobachten. Ursache hierfür ist die bereits beschriebene Umstellung im Hormonhaushalt, die zwischen 10 und 15 Jahren andauern kann. Glücklicherweise treten die Beschwerden der Wechseljahre meist nur in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren auf.

Welche Beschwerden sollte der Arzt untersuchen?

Vor allem die nachts auftretenden Wechseljahresbeschwerden stören den gewohnten Schlafrhythmus und fördern dadurch Stimmungsschwankungen wie  Kraft- und Antriebslosigkeit, aggressive Reizbarkeit oder Nervosität. Besonders schlimme Ausprägungen dieser psychischen Belastungen münden in Depressionen, einem Verlust des Selbstvertrauens oder Gedächtnis- bzw. Konzentrationsstörungen. Körperliche Extremfälle wie Inkontinenz, Entzündungen im Intimbereich (meist Blase oder Harnröhre), Verdauungsstörungen, Herz-Kreislaufbeschwerden, rasche Gewichtsveränderung, starke Gelenkschmerzen aber auch Haarausfall bzw. verstärkter Wuchs der Körperhaare sollten umgehend von einem Arzt untersucht werden.

Wie lassen sich Wechseljahresbeschwerden lindern?

Glücklicherweise gibt es gegen die meisten der Wechseljahresbeschwerden heutzutage eine Menge an wirkungsvollen Hilfsmitteln. Denn wenn auch viele dieser Beschwerden während oder nach der Beendigung der Wechseljahre wieder verschwinden, sollte die eigene Lebensqualität dadurch nicht langfristig eingeschränkt bleiben. Grundsätzlich fördert Bewegung an der frischen Luft das allgemeine Wohlbefinden und erhöht die Qualität des Schlafs. Auch eine regelmäßige Ernährung mit frischem Obst und Gemüse sorgt für die notwendige Grundlage Ihrer Gesundheit. Doch den wirklich lästigen Symptomen muss man schon mit ausgefeilteren Methoden kommen. Beinahe allen Betroffenen empfiehlt man zunächst bewährte Maßnahmen zur Nervenstärkung. Auch wenn heiße Milch mit Honig, Baldrian oder Kräutertees oft als altertümlich belächelt werden, dienen sie doch der Entspannung und helfen auf natürlichem Wege mit dieser körperlichen Umstellung fertig zu werden. Ergänzend hierzu können wahlweise homöophatische Hilfsmittel, Aromatherapien sowie eine Reihe von pflanzlichen Wirkstoffen zur Linderung von Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt werden. In schweren Fällen empfiehlt sich eine sogenannte Hormonersatztherapie, die Sie bitte nur in Absprache mit dem Frauenarzt in Erwägung ziehen sollten. Die Hormontherapie kann die besonders schwerwiegenden Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüche beseitigen. Die Therapie ist jedoch nicht völlig frei von Nebenwirkungen und erste Erfolge stellen sich frühestens nach ungefähr vier bis sechs Wochen ein.

2 Antworten auf Wechseljahresbeschwerden