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Übelkeit

Bei Übelkeit handelt es sich um eine Befindlichkeitsstörung, die fachlich als Nausea bezeichnet wird. In der Umgangssprache wird von einem flauen Gefühl im Magen gesprochen, wenn Übelkeit gemeint ist.

Ursachen für Übelkeit

Übelkeit kann eine Art Selbstschutz des Körpers sein: Dadurch werden Erreger, Gifte oder Stoffe, die die Schleimhaut schädigen könnten, am Eindringen in den Magen gehindert. Der Körper versucht also durch Übelkeit eine weitere Aufnahme solcher „Schädlinge“ abzuwenden. Diese Selbstschutzmaßnahme tritt auch dann auf, wenn zu viel gegessen oder Alkohol getrunken wurde.

Eine anderer Auslöser für Übelkeit ist das Brechzentrum im Gehirn, welches aktiviert ist. Diese Aktivierung geschieht unter anderem durch Hormone, Stoffwechselstörungen oder Reisekrankheit.

Übelkeit kann aber auch ein Begleitsymptom von Krankheiten sein:

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Migräne
  • Magen-Darm-Krankheiten
  • Akute Krankheiten in der Bauchregion (beispielsweise eine Entzündung der Gallenblase oder des Blinddarms)
  • Herzinfarkt
  • Sonnenstich
  • Essstörungen
  • Gehirnerschütterung
  • Krankhafte Angst

Einige Medikamente können ebenfalls das Brechzentrum im Gehirn aktivieren oder zu Magenreizungen führen, sodass Übelkeit auftritt.

Übelkeit in den Wechseljahren

Während der Wechseljahre kommt es zu Schwankungen des Hormonspiegels. Eine der Begleiterscheinungen dieser Hormonschwankungen ist die Übelkeit, die oftmals morgens auftritt. Ein Grund für diese Übelkeit ist in der Leber zu finden, deren Hauptaufgabe die Entgiftung des Körpers ist. Durch die Menstruation findet eine monatliche Entgiftung statt, die nun durch die Wechseljahre immer seltener wird. Die Leber muss somit mehr arbeiten und diese hohe Leistung bringt Übelkeit mit sich. Gleichzeitig verändert sich durch die Umstellung der Hormone die Konstitution der Gallenflüssigkeit. Dadurch funktioniert die Verdauung von fetthaltigen Nahrungsmitteln nicht mehr so gut.

Tipps bei Übelkeit am Morgen in den Wechseljahren

Im Grunde reichen einige Veränderungen der Gewohnheiten, um die Übelkeit in den Griff zu bekommen. Abends sollte auf Rohkost und fetthaltige Lebensmittel verzichtet werden. Wer gerne abends Obst oder Gemüse ist, kann dies dünsten. Da die Leber nun mehr leisten muss, ist es zu empfehlen, auf Alkohol zu verzichten oder zumindest einzuschränken. Löwenzahn- oder Artischockensaft hilft ebenfalls gegen Übelkeit und auch die Mariendistel unterstützt die Leberfunktion.