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Schwindel

Der fachliche Begriff für Schwindel lautet Vertigo. Bei Schwindel handelt es sich um eine Gleichgewichtsstörung oder um eine Störung der Orientierung. Betroffene haben das Gefühl, der Raum, die Umgebung oder der Körper selbst schwanke und drehe sich. In der Regel treten beim Vertigo immer noch andere Symptome auf. Zu den Begleiterscheinungen gehören unter anderem Sehstörungen, Ohrensausen, Erbrechen und Übelkeit. Zudem fühlen sich die Betroffenen beim Stehen oder Gehen unsicher.

Verschiedene Arten von Schwindel

Bei dem Attackendrehschwindel handelt es sich um einen Schwindel, der heftig und plötzlich auftritt und nach wenigen Sekunden oder Minuten wieder vorbei ist. Betroffene haben ein starkes Gefühl, sich zu drehen. Dieser Schwindel wird von Übelkeit und Fallneigung begleitet.

Länger dauert ein Drehschwindel, der von Fallneigung, Übelkeit, Erbrechen und Augenzittern begleitet wird. Dieser Vertigo kann einige Stunden, aber auch Tage anhalten.

Eine sehr häufige Schwindelart bei Erwachsenen ist der sogenannte Lagerungsschwindel. Bei dieser Form tritt das Schwindelgefühl nur dann auf, wenn der Kopf zur Seite geneigt wird.

Eine hohe Fallneigung sowie Unsicherheit beim Stehen oder Gehen sind mit dem Schwankschwindel verbunden.

Ursachen von Schwindel

Die Auslöser von Schwindel sind sehr unterschiedlich. So stellt der normale Schwindel eine Schutzreaktion dar. Das Gehirn bekommt sozusagen eine Gefahrenmeldung geschickt. Solcher Schwindel tritt bei Höhen, bei wechselnden oder schnellen Bewegungen auf. Andererseits gibt es Schwindel, der als Begleitsymptom einiger Krankheiten auftritt. So können eine mangelnde Versorgung des Körpers mit Sauerstoff oder Veränderungen des Blutdrucks hinter dem Schwindel stecken. Auch Vergiftungen können zu Schwindelgefühlen führen. Schwindel kann aber auch das Hauptanzeichen von Krankheiten sein. In dem Fall liegt eine Störung im Gleichgewichtssinn vor.

Schwindel in den Wechseljahren

Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden, sind häufig von Schwindel betroffen. Die Ursache ist meistens in Hormonschwankungen begründet. Es handelt sich also um keine gefährliche Störung, sondern um eines der typischen Beschwerden im Klimakterium.  Allerdings sollte man bei folgenden Begleitsymptomen vom Arzt abklären lassen, ob nicht doch ein anderer Auslöser für den Schwindel verantwortlich ist:

  • Herzschwäche
  • Sehstörungen
  • Bluthochdruck

Ebenso sollte der Gang zum Arzt erfolgen, wenn ein Unfall den Schwindelgefühlen vorausging oder wenn ein Medikament für Herzbeschwerden eingenommen werden muss. Zudem können psychische Störungen hinter dem Schwindel stecken.

Behandlungsmöglichkeiten von Schwindel im Klimakterium

Sind Hormonschwankungen für den Schwindel verantwortlich, können verschiedene Maßnahmen zur Linderung beitragen. Wichtig ist die ausreichende Trinkmenge. Es sollten mindestens zwei Liter täglich getrunken werden. Am besten trinkt man stilles Wasser oder ungesüßten Tee. Yoga oder Ausdauersportarten können helfen, den Schwindel zu beseitigen. Präparate aus Traubensilberkerze oder Mönchspfeffer helfen bei Schwindelgefühlen. Zudem gibt es einige homöopathische Mittel, Heilpflanzen und Schüßler Salze, die gegen Schwindel eingenommen werden können.