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Die Menopause

Die ersten Anzeichen der Wechseljahre kommen für die meisten Menschen – egal ob Frau oder Mann – oft völlig unvorhergesehen und werden daher meist völlig falsch interpretiert. Manche Frauen entdecken die ersten Symptome bereits mit Mitte Dreißig. Da sie mit den Wechseljahren – auch Klimakterium genannt – eigentlich gar nicht rechnen, wird die Veränderung im Hormonhaushalt ganz anderen Umständen zu geschrieben. Ist es der Stress im beruflichen Alltag, ungesunde Ernährung oder vielleicht die falsche Pille? Informiert ein Endokrinologe oder Frauenarzt über den tatsächlichen Hintergrund, reagieren viele Frauen völlig überrascht und wissen den Sachverhalt nicht richtig einzuordnen. Meist entsteht ein erster Schock, da einem das Fortschreiten des Alters schlagartig bewusst wird. Hinzu kommt die Angst vor körperlichen und geistigen Veränderungen. Doch eigentlich ist diese Furcht wirklich unbegründet. Denn auch mit einsetzenden Wechseljahren oder sogar mit dem Erreichen der Menopause sind Frauen mit ihrem Körper noch genauso leistungsfähig.

Sicherlich gibt es bestimmte, individuelle Veränderungen des Körpers, die meist hormonell bedingt sind. So wird beispielsweise mit dem Erreichen der Menopause die Zeugungsfähigkeit eingestellt. All diese Veränderungen bewirken zudem eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Bewegung im Kosmos der Gefühlswelt. An diesem Punkt ist es für viele Frauen wichtig sich etwas tiefgründiger mit ihrem Leben und den selbstgesteckten Zielen zu befassen. Vor allem in zum Teil philosophisch anmutenden Gesprächen mit dem Partner oder anderen persönlich wichtigen Personen werden die verschiedensten Themen diskutiert. Hier geben wir eine ganz klare Empfehlung zu mehr Kommunikation. Wenn Sie sich in dieser Phase innerlich unwohl fühlen, so kontaktieren Sie bewusst eine Person, die Ihr Vertrauen genießt, und teilen Sie sich mit. Nichts hilft uns Menschen mehr, als das Gefühl verstanden zu werden! Letztendlich geht es auch darum, dass Sie die Wechseljahre als eine Phase Ihres Lebens akzeptieren und offen für die anstehenden Veränderungen sind. Die Wechseljahre sind zwar tatsächlich ein biologischer Einschnitt, doch berichten einige Frauen sogar von einer gestiegenen Lebensqualität ohne die allmonatlichen Probleme der Menstruation und auch dem Empfinden von Lust, bzw. etwas konkreter, dem Ausüben von erfüllendem Sex sind keine Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist hier natürlich immer, dass Sie keine ernsthaften Beschwerden haben. Bei dem Erkennen von gesundheitlichen Einschränkungen müssen und sollten Sie nach Möglichkeit umgehend einen Arzt kontaktieren.

Der Ablauf der weiblichen Wechseljahre bis hin zur Menopause

Neben den nicht immer eindeutigen Symptomen – wie bspw. Libidomangel, Schlafstörungen oder Schweißausbrüchen – machen sich die Wechseljahre vor allem durch unregelmäßige, teilweise ausbleibenden oder aber auch starken bzw. lang anhaltenden Blutungen bemerkbar. Hauptgrund hierfür ist eine hormonelle Veränderung innerhalb der Eierstöcke. Normallerweise dienen die Eierstöcke der Ausreifung von Eizellen, der Steuerung des Menstruationszyklus sowie der Produktion von Sexualhormonen. Diese Hormone – vor allem Östrogene – haben u.a. die Aufgabe die Reifung einer befruchtungsfähigen Eizelle zu fördern. Doch sie beeinflussen auch zahlreiche anderer Prozesse im weiblichen Körper, weshalb eine Änderung im Hormonhaushalt sich in vielfältiger Weise ausdrücken kann. Jede Frau verfügt mit ihrer Geburt über eine bestimmte Anzahl von Eizellen. Mit fortschreitendem Alter hat der Körper über die Menstruation schon viele Eizellen verbraucht, so dass auch die Produktion von Östrogen beeinflusst wird. Folglich verändern sich auch alle anderen Prozesse, an denen die weiblichen Sexualhormone beteiligt sind. Erste direkte Anzeichen der Wechseljahre sind deshalb unregelmäßige Eisprünge. Dieser relativ eindeutige Indikator kann allerdings nur von Frauen erkannt werden, die in dieser Lebensphase nicht die Pille nehmen. Bekanntermaßen beeinflusst die genau abgezählte Anzahl der Pille die monatliche Regel und zwingt sie dadurch in einen exakten Zyklus.

Mit Beginn der ersten Unregelmäßigkeiten im weiblichen Rhythmus erleben viele Frauen auch die ersten Nebenwirkungen der Wechseljahre. Dies kann beispielsweise mit nie gekannten Kopfschmerzen vor der Regelzeit, Gewichtszunahme oder Launenhaftigkeit in Erscheinung treten. Auch Frauen, die solche Probleme bisher nie hatten, können hiervon dann betroffen sein. Im Schnitt spricht man von ca. 75 % aller Frauen, welche die Symptome der Wechseljahre spürbar identifizieren. Der weibliche Körper stellt sich eben nach und nach um, leider entstehen durch diese Hormonveränderungen bei einigen Frauen auch stärkere Nebenwirkungen. Zur Linderung dieser Leiden gibt es aber auch einige nützliche Extrakte aus der Natur, wie z.B. den viel gelobten Mönchspfeffer. Für den Fall, dass Sie aber an starken Blutungen bzw. Zwischenblutungen leiden, lassen Sie sich besser von einem Gynäkologen untersuchen. Nur so können Sie sicher sein, dass es sich nicht um eine Krankheit handelt.

Menopause oder das Ausbleiben der Regel

Meist ab dem 50. Lebensjahr verstärken sich die Abweichungen im Menstruationszyklus der Frau. Die Produktion der Östrogene in den Eierstöcken schwächt sich mehr und mehr ab. Letztlich mündet diese Veränderung in einer letzten normalen Menstruationsblutung, der sogenannten Menopause. Als Postmenopause bezeichnet man im deutschsprachigen Raum die Phase nach der Menopause. Vor allem bei sehr dünnen Frauen, Raucherinnen oder sehr gestressten Frauen wie den sogenannten Karrierefrauen kann die Menopause wesentlich früher als im Durchschnitt auftreten. Dagegen kann regelmäßiger Alkoholkonsum das Auftreten der Menopause verzögern. Der Giftstoff Alkohol bewirkt im Körper eine Erhöhung des Östrogenspiegels. Trotzdem sollten Sie deshalb bitte nicht zur Flasche greifen! Tatsächlich verändert sich in der Zeit der Wechseljahre der Hormonhaushalt, bis er einige Zeit  nach dem Erreichen der Menopause wieder ein stabiles, aber neues Niveau erreicht hat. Positiver Nebeneffekt der Wechseljahre kann dann das plötzliche Verschwinden von zum Teil chronischen Krankheiten – wie beispielsweise Migräne – sein, wenn diese Krankheiten früher im Zusammenhang mit der Menstruation aufgetreten sind.

Weshalb entsteht die Menopause?

Grundsätzlich unterscheidet sich der weibliche Mensch von seinen männlichen Artgenossen u.a. durch eine verfrüht nachlassende Zeugungsfähigkeit. Im Klartext bedeutet dies, dass die Eierstöcke von Frauen im Alter von durchschnittlich zwischen 50 und 55 Jahren die Produktion von Sexualhormonen verändern und schließlich mit dem Ausbleiben der Menstruation die Zeugungsfähigkeit einstellen. Diese Sonderrolle im Vergleich der Geschlechter lässt sich auch im Hinblick auf weibliche Säugetiere wieder finden. Tatsächlich können die anderen weiblichen Säugetiere bis an ihr Lebensende Kinder bekommen. Die Natur scheint also für den weiblichen Menschen im Alter einer anderen Planung zu folgen. Einige Forscher legen diesem Phänomen die sogenannte Großmutter-Theorie zu Grunde. Diese Hypothese sieht den Sinn der Menopause in der Aufzucht des Nachwuchses. Evolutionswissenschaftlich betrachtet, bedarf der eher langsame Entwicklungsprozess von Menschenkindern im Vergleich mit dem eher raschen Entwicklungsprozess von jungen Tieren einer viel größeren Betreuung und Anleitung. Für diese Aufgabe scheinen vor allem Großmütter mit fehlender Zeugungsfähigkeit laut dieser Theorie von der Natur als besonders geeignet eingestuft.

2 Antworten auf Die Menopause