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Hitzewallungen

Ein häufig beschriebenes Symptom der Wechseljahre sind Hitzewallungen. Sie durchziehen spontan und unabhängig von der Außentemperatur den ganzen Körper. Sie treten meist erst nach der letzten Blutung auf und können dann ein paar Jahre lang immer wieder einmal für Unbehagen sorgen. Gerade unter den Hitzewallungen leiden Frauen besonders stark. Kreislaufprobleme bis hin zu depressiven Verstimmungen können die Folge sein. Vielen Betroffenen sind Hitzewallungen sehr peinlich, denn sie bleiben von der Außenwelt nicht unbemerkt. Ein roter Kopf, Schweißströme, die über das Gesicht laufen, und durchgeschwitzte Kleidung lassen sich während einer Hitzewallung nicht unterdrücken.

Der Ursprung der Hitzewallungen

Der Grund für im Volksmund auch „fliegende Hitze“ genannten Symptome ist der Abbau des Hormons Östrogen. Östrogen wird hauptsächlich in den Eierstöcken gebildet und fördert die Reifung eines befruchteten Eies. Da nach Abschluss der Wechseljahre keine Eier mehr reifen werden, stellen die Eierstöcke die Produktion ein. Das ist auch der Grund dafür, dass die Hitzewallungen erst verstärkt nach der letzten Monatsblutung auftreten. Warum die eine Frau extrem stark unter den Beschwerden leidet und die andere überhaupt keine Veränderungen bemerkt, ist nicht hinreichend erforscht. Häufig wird bei starken Problemen eine Hormontherapie eingesetzt, doch können die Symptome durch eine gesunde Lebensweise und naturkundliche Heilmittel erheblich gemildert werden.

Was man gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren tun kann

Um Hitzewallungen zu verringern, ist die Veränderung der Lebensweise eine gute Möglichkeit. Übergewicht und wenig Bewegung sind allgemein ein gesundheitliches Problem, in den Wechseljahren sind sie einer der Hauptauslöser für Hitzewallungen. Durch eine Gewichtsreduktion und die Stabilisierung des Kreislaufs wird auch das Hitzezentrum im Gehirn positiv beeinflusst. Während der Wechseljahre sollte eine Frau sich deshalb vermehrt sportlich betätigen. Vor allem Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Radfahren und Schwimmen sind besonders geeignet. Die Ernährung sollte leicht und fettarm sein. Viel Gemüse und Obst, wenig fettes Fleisch und vor allem die Einschränkung des Kaffeegenusses gehören jetzt auf den Speiseplan. Soja gilt als eines der besten Mittel, um Hitzewallungen im Griff zu behalten, deshalb sollte eine Frau in dieser Zeit viele Sojaprodukte zu sich nehmen.

Naturheilkunde gegen Wechseljahre Symptome wie Hitzewallungen

Einige pflanzliche Mittel haben sich in der Behandlung von Wechseljahresproblemen bewährt. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass sich die Wirkung meist erst nach mehrwöchiger Einnahme zeigt. Salbei ist das Mittel gegen Hitzewallungen schlechthin. Als Tee oder Gewürz genossen, unterdrückt es die Schweißproduktion. Rotklee hat fast die gleichen positiven Effekte wie Soja. Frisch gesammelt lässt er sich im Salat verwenden, aber auch Rotkleetee oder Rotkleekapseln mindern Hitzewallungen. Weitere Naturheilmittel sind der Mönchspfeffer und das Johanniskraut. Vor allem das Johanniskraut ist sehr gut geeignet, wenn die Hitzewallungen mit depressiven Verstimmungen einhergehen. Mit diesen pflanzlichen Mitteln lässt sich eine Hormontherapie mit all ihren Nebenwirkungen häufig vermeiden.