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Androgene

Was sind Androgene denn eigentlich?

Androgene sind besser unter dem Namen „Männlichkeitshormone“ (Testosterone) bekannt und ein ganz natürlicher Bestanddteil des weiblichen Hormonsystems, ebenso wie die weiblichen Hormone ebenso.

Es gibt insgesamt vier verschiedene Androgene, die sowohl im männlichen als auch im weiblichen Körper vorkommen:

  1. Testosteron
  2. Androstendion
  3. Androsteron
  4. Dehydroepiandrosteron (DHEA)

Wo produzieren Frauen Testosteron?

Kleine Mengen dieser Hormone werden in der Nebennierenrinde und den Eierstöcken gebildet; diese Organe sind wichtig, um die Stoffe für den Körper zu bilden und im Gleichgewicht zu halten.

Sollten die Eierstöcke ihre Funktion aufgrund der Wechseljahre oder einer Erkrankung einstellen, dann wird das Testosteron der Nebennierenrinde vor allem im Körperfett gehäuft in Östradiol und Östriol umgewandelt. Somit wird ein sogenannter Rest-Östrogenspiegel gewährleistet.

Der Einfluss von Androgenen nimmt mit dem Ende der Produktion von Sexualhormonen bei Beginn der Zeugungsunfähigkeit zu. So kann es passieren, dass im Körper der Frau viele männliche Stoffe vorhanden sind, die zum Beispiel in einer verstärkten Behaarung des Körpers am Kinn oder an der Brust münden.

Diese Veränderungen sind jedoch selten und können von einem Endokrinologen oder Gynäkologen gut behandelt werden.

Was macht Testosteron im weiblichen Körper?

Es fördert das Wachstum von Muskeln und sorgt dafür, dass das Gewebe im Körper straff ist und bleibt.

Weiterhin wird die Aktivität gefördert und auch der Eiweißaufbau im Körper unterstützt. Die Stammzellen im Knochenmark werden stimuliert und die sexuelle Aktivität gesteigert. Oft wird die Sensibilität der erogenen Zonen verstärkt wahr genommen.

Es werden vermehrt rote Blutkörperchen produziert und das Stressverhalten gesteigert.

 Was passiert bei einem Mangel an Testosteron?

Die Libido nimmt in vielen Fällen ab und die Sexualfunktion kann gestört sein. Das allgemeine Wohlbefinden sinkt und die Schamhaare können unfreiwillig ausgedünnt werden.

Weiterhin sind Stimmungsschwankungen typisch für einen Mangel an Testosteron.

Was passiert bei zu viel Testosteron?

Hier kann es ebenso zu Stimmungsschwankungen kommen. Auch eine gewisse Aggressivität und Akne sind mögliche Zeichen dafür. Ebenso kann es zu einem Bartwuchs bei Damen kommen und die Stimme kann tiefer werden.

Was passiert nun in den Wechseljahren mit dem Testosteron?

Der Spiegel des Testosterons kann mit beginn der Wechseljahre ansteigen oder absinken. Beides ist möglich und verursacht meistens körperliches und seelisches Unwohlsein.

Ebenso ist dauerhafter Stress ein Grund dafür, dass der Testosteronspiegel sinkt weil die Nebenniere überlastet ist.

Testosteron spielt auch bei den Frauen eine große Rolle wenn es um Sex und Zärtlichkeiten geht. Durch einen schwankenden Spiegel mit Beginn der Wechseljahre kann es zu einem Verlust der Libido kommen. Bei manchen Frauen wiederum steigert sich die Lust auf Sex weil sich das Verhältnis von Östrogen und Testosteron ändert.

Sollte ein Mangel an Testosteron vorliegen, so kann dieser mit Hilfe von Tabletten ausgeglichen werden. So kann das Ergebnis eine bessere Kraft der Muskeln, ein festeres Gewebe und eine positive Stimmungslage sein. Nicht jede Frau verträgt jedoch diese Tabletten. Der Facharzt kann hier in jedem Fall weiter helfen.

Immer sollte jedoch auch ein möglicher Östrogenmangel im Auge behalten werden; aber dieses Hormon benötigt einen eigenen, ausführlichen Text.

In jedem Fall sollte nur der Facharzt notwendige Hormone verschreiben und deren Anwendung überwachen.

Im Blut und im Speichel können diese Stoffe nachgewiesen und die Menge gemessen werden.

Es gibt jedoch auch viele betroffene Frauen, die keine Substitution mit Medikamenten vertragen und denen es, eventuell erst nach einiger Zeit, auch ohne Zusätze gut geht wenn sich der Körper quasi neu eingependelt hat.